Zeitzgrundlauf Presse- & Webspiegel

racing-mokkasin.de - 08.11.10

Auch diesmal blieben wir vom Regen nicht verschont. Es regnete von Anfang bis Ende, war sackenkalt und alles andere als ein gemütlicher Sonntag Vormittag. Doch davon ließen sich die ca. 260 Läufer (inkl. mir), die Streckenposten und die Verpflegungsmuttis nicht beirren. Die Stimmung war gut, genauso wie die Verpflegung. Bereits vor dem Start hätte man sich den Kessel derart vollschlagen können, dass man kaum bis zum Start runter gekommen wär. Von Fettbrot bis Leberwurstbrot, von Apfel bis Banane, von Lebkuchen bis Brezel bis hin zu sauren Gurken und HARIBOS war alles da was das Läuferherz begehrt, fast alles. :-) 

10:10 Uhr erfolgte leicht verspätet der Startschuss mittels irgend so nem Retro-Gewehr. Ich denke, in dem Moment sind auch die letzten Langschläfer wach geworden. Von Beginn an war das Tempo sehr hoch, fast schon zu hoch für meine Rennrad verwöhnten Beinchen. Bis zum Ende des Badparkplatzes war genug Zeit um mehr oder weniger seine Position zu beziehen um dann auf dem engen und teilweise abfallenden schmierigen Kurs nicht großartig behindert zu werden bzw. zu behindern. Nach etwa 2km erreichten wir die Zeitzgrundbrücke. Von hier an geht es knappe 5km und 50 HM durch den Zeitzgrund auf zumeist festem Waldboden. Hier gilt es Rhytmus zu finden und einfach ein Bein vors Andere zu setzen, relativ unspektakulär dieser Streckenabschnitt. 

Bei km 7 ist die Wendeschleife mit kleinem Verpflegungspunkt und es geht zurück bis zum Abzweig Nossengrund. Bis dahin kamen mir einige bekannte Gesichter entgegen, alle hinter mir.., logisch. Zuerst begrüßte ich Heico, danach Micha, dann Rico und kurz darauf Kelle die alte Haubize. Lustsch, mal zu sehen was hinter einem so ab geht, kommt nicht oft vor. Aber ab Aufstieg Nossengrund war der Spass mal kurz vorbei. Es geht eine kurze, steile, Wand hinauf die den Puls nochmal ins Dunkelrote trieb. Auf dem letzten Abschnitt entlang des Radweges und nochmal kurz durch dichten Laubwald hieß es nur noch Rhytmus finden und Platzierung halten. Im Stadion konnte ich noch eine Platzierung gut machen und überquerte die Linie nach 63min ( Platz 38. Ges/ 8. AK ),

Rico nach 83min ( Platz 150. Ges/ 26. AK ) und 

Micha nach 70min ( Platz 94. Ges/ 17. AK ). 

Alle waren zufrieden.

 

Ein Dank an die fleißigen Helfer, die unentwegt Brote schmierten, fleißig die Becher nachfüllten, an der Strecke den Weg zeigten und vor allem ein Dank an den ehrlichen Finder des Portmonees (inkl 200€!!) meines brothers. Dass ich soowas nochmal erlebe..... .

Fazit: Pumpe Top, Beine Schrott.

 

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