Zeitzgrundlauf Presse- & Webspiegel

OTZ - 08.11.10

250 Athleten starten beim 5. Stadtrodaer Zeitzgrundlauf

40 Helfer standen beim 5. Stadtrodaer Zeitzgrundlauf den 250 Athleten zur Seite. Petrus meinte es diesmal nicht gut. Vor dem Start, während der Laufes und auch zur Siegerehrung sollten Helfer wie Läufer - 40 weniger als im Vorjahr - nicht trocken bleiben.

Stadtroda. "So ein Mistwetter", sagte gestern Lutz Matthes, Abteilungsleiter bei den Leichtathleten des FSV Grün-Weiß Stadtroda und lugte unter seiner Kapuze seiner grünen Trainingsjacke hervor. Die ersten Läufer beim 5. Stadtrodaer Zeitzgrundlauf über die kurze Strecke von 7,4 Kilometern hatten schon den Zielbereich im Roda-Stadion erreicht.

Petrus meinte es diesmal nicht gut mit den Zeitzgrundläufern. Vor dem Start, während der Laufes und auch zur Siegerehrung sollten die knapp 40 Helfer und fast 250 Läufer - 40 weniger als im Vorjahr - nicht trocken bleiben.

Der Startschuss, diesmal von den Schützen aus Stadtroda, musste zehn Minuten später erfolgen. Fünf Minuten vor dem eigentlichen Start hatte sich noch eine junge Frau angemeldet. "Das kann man nicht verhindern. Wir wollten aber auch niemand nach Hause schicken", sagte Matthes. Mit 202 Voranmeldungen bis Sonnabend hielt sich die Zahl doch etwas in Grenzen. Dafür wurden die Veranstalter am Lauftag von 39 Nachmeldern überrascht. Zwei Minuten vor Zwölf konnte Stadionsprecher Dietmar Knorr zur ersten Siegerehrung im Stadion-Innenraum aufrufen.

Alle Listen und Urkunden waren ausgedruckt "Wir haben es geschafft!", sagte Lutz Matthes zu diesem Zeitpunkt. Trotz des bescheidenen Wetters hatte sich der Aufwand gelohnt. Schon am Sonnabend war der harte Kern des Helfer-Stabes, acht Sportfreunde, von 13 bis 16 Uhr auf dem Sportplatz und auf der Strecke aktiv. "So einen Lauf kannst du nicht mal so durchführen. Das kann man mit einem Uhrwerk vergleichen. Da muss schon ein Rädchen ins andere greifen", sagte Knorr.

Die Strecke durch den Zeitzgrund musste mit den Markierungen versehen werden. Vor dem Vereinhaus und auf der Tartanbahn wurden zwei Zelte aufgestellt. Knorr gehörte zusammen mit Ralf Wächter und Bernd Liebermann zu den Protagonisten in der Vorbereitung. "Die drei saßen in den letzten Monaten fast einmal in der Woche mehrer Stunden zusammen", sagte Matthes.

Kurz vor 13 Uhr war das Roda-Stadion schon wieder wie leer gefegt, nur die Helfer waren immer noch vor Ort. "Wir müssen alles wieder zusammenbauen. Das gehört dazu", sagte Knorr. Gegen 16 Uhr war für die Mannen von Lutz Matthes das Kapitel 5. Zeitzgrundlauf in Stadtroda beendet. Es wird nicht lange dauern, dann beginnt die Vorbereitung auf den sechsten Lauf im Jahr 2011.

Jens Henning / 07.11.10 / OTZ

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