Zeitzgrundlauf Presse- & Webspiegel

OTZ - 28.10.09

Zum vierten Mal durch den Zeitzgrund

Leichtathletik: Über 7,5 und 14,5 Kilometer

Von Jens Henning 4. Zeitzgrundlauf. Was vor knapp fünf Jahren noch eine Idee war, ist längst zu einer Top-Veranstaltung geworden.

Am Sonntag startet zum vierten Mal der Zeitzgrundlauf im Roda-Stadion Stadtroda. Ab 10 Uhr werden bestimmt wieder über 150 Läufer dabei sein. Im Vorjahr waren es 189.

"Wir hatten damals lange überlegt, den Lauf am Zeitzgrundeingang zu starten und auch enden zu lassen. Doch wir wollten unbedingt unsere Sportanlage mit einbinden. Wir haben hier super Bedingungen. Es wäre töricht, wenn wir die Anlage nicht nutzen würden", sagte Lutz Matthes über die Anfänge des neuen Zeitzgrundlaufes.

Matthes gehört zum magischen Trio zusammen mit Bernd Liebermann und Dietmar Knorr. Die drei Laufenthusiasten vom gastgebenden FSV Grün-Weiß Stadtroda trafen sich seit Mai regelmäßig, um den Lauf vorzubereiten. In den letzten Wochen hat sich der Organisationsstab vergrößert.

Am Sonntag werden an die 40 Helfer entlang der Strecken und im Start-/Zielbereich für einen reibungslosen Ablauf sorgen. In der Region, genauer gesagt in Hermsdorf, gab es in den 1980er Jahren bereits einige Zeitzgrundläufe.

Die Stadtrodaer haben den Lauf neu konzipiert. Entstanden sind zwei Strecken. Die kurze über die 7,5 Kilometer eignet sich perfekt für Laufanfänger und Einsteiger in die Laufszene.

Die lange führt über 14,5 Kilometer und verlangt schon ein gewisses Training. Bis vor einigen Tagen stand eine Streckenänderung im Raum. Die Brücke, die über den Bach im Nossengrund führt, stellte ein Risiko dar. Dank der Hilfe der Stadt konnte diese Baustelle noch rechtzeitig geschlossen werden. Kopfzerbrechen bereitete den Laufmachern immer das Versorgungszelt.

"Die Zuschauer und die Läufer haben sich am Eingang zum Stadion immer gekreuzt. Diesen Punkt wollten wir einfach entschärfen. Deshalb steht das Zelt jetzt direkt vor dem Sozialgebäude", sagte Matthes.

Er ist nicht nur der Abteilungsleiter der Leichtathleten bei Grün-Weiß, sondern auch der Laufchef. Er kennt viele Läufer, die immer noch schwanken, für welche Strecke sie sich am Sonntag anmelden.

"Ich gehe schon davon aus, dass wir am Ende wieder an die 200 Läufer begrüßen können." Die Einbindung in den Saale-Cup ist für Lutz Matthes ein Fünfer im Lotto. Viele Läufer haben beim Zeitzgrundlauf die letzte Möglichkeit, um ihre eigene Punktbilanz in der Cupwertung aufzubessern.

Im Vorjahr gewannen Ulrike Schwalbe und Jan Burzik (beide Jena) über die 14,5 Kilometer sowie Sophie Koch aus Sömmerda und Steffen Tostlebe aus Eisenberg über die 7,5 Kilometer.

28.10.2009

 

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